Vom CoWorking Space zum eigenen Büro

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Coworking

Coworking Spaces sind für die Gründung und den Aufbau neuer Unternehmen ein ideales Umfeld. Die ansteckende unternehmerische Energie, das kooperative Umfeld, die flexiblen Leasingkonditionen und die Möglichkeit für Jungunternehmer, sich problemlos zu erweitern, lassen diese Form des „geteilten Arbeitsplatzes“ immer beliebter werden.

Gründer und Unternehmer finden bei den Spaces alles, was sie für eine professionelle Arbeitsumgebung in entspannter Atmosphäre benötigen: modernste Technik, Networking-Veranstaltungen, ausreichende Verpflegung von Kaffee und Getränken, Gründerberatungen und vieles mehr.

Doch nicht für jedes Unternehmen ist das Konzept „Coworking“ auch das richtige.
Während es in der Anfangsphase der Gründung eine immense Starthilfe sein kann, wird der Umzug eines Start-ups vom CoWorking Space ins eigene Büro mit der Zeit und dem jeweiligen Entwicklungsstand immer unvermeidbarer.

Wann es Zeit wird, sich vom CoWorking zu verabschieden

Bedarf an mehr Privatsphäre

Je nach den Anforderungen, die sich aus dem (regelmäßigen) betrieblichen Kundenverkehr ergeben, ist die Überlegung über eine eigene Bürofläche durchaus sinnvoll. Besonders bei Partnern oder Investoren aus eher konservativen Branchen wird die positive Außenwahrnehmung durch ein eigenes klassisches Büro gestärkt.

Schutz von geistigem Eigentum

Besonders in der anfänglichen Gründungsphase können Startups vom regelmäßigen und kreativen Austausch mit anderen Gründern im CoWorking Space profitieren. Durch die offenen Arbeitsflächen wird das geistige Eigentum jedoch bei Weitem nicht so gut geschützt wie in den eigenen Büroflächen, die nur den eigenen Mitarbeitern zugänglich sind.

Wachsende Anzahl an Mitarbeitern

Nicht selten wachsen Start-ups über das Platzangebot eines CoWorking Spaces einfach hinaus. Spätestens wenn zusätzliche Mitarbeiter eingestellt werden und das Team aus mehr als zwei Personen besteht, lohnt sich der Umzug in ein eigenes Büro.

Hohe Kosten

Für wachsende Unternehmen ist es effizienter eigene Büroflächen anzumieten als zusätzliche Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter im CoWorking Space zu buchen.

Mehr Gestaltungsmöglichkeiten

In einem CoWorking Space treffen viele Charaktere und Gründer aufeinander. Dieses Miteinander unter einem Dach funktioniert jedoch nur, wenn sich jeder an die Hausregeln des Spaces hält. Im eigenen Büro lässt sich dagegen die Company Culture etablieren, die man gern für das eigene Unternehmen hätte – von der Wahl der Getränke, dem Einrichtungsstil bis hin zum Dresscode, dem und vieles mehr.

Unpassende Umgebung

Tischkicker, Bier Pong, Dartscheiben – CoWorking Spaces zeichnen sich häufig durch eine lockere, sehr Startup behaftete Atmosphäre aus. Während manche Jungunternehmer durchaus ihren Spaß an solchen Dingen haben dürften, benötigen andere Unternehmen womöglich ein professionelleres Arbeitsumfeld – ohne viel Ablenkung dafür mit mehr Ruhe und Produktivität.

Das erstes eigene Büro – was Sie beachten sollten

Ein eigenes Büro ist ein wichtiger Schritt für jedes Startup und kann den Weg für eine erfolgreiche, unternehmerische Zukunft zeichnen. Während CoWorking Spaces anfangs unzweifelhaft einen gewissen Charme an den Tag legen und für die erste Gründungsphase durchaus gute Alternativen sind, kommt man langfristig nicht um das eigene Office herum – besonders wenn man auf Wachstum bedacht ist. Innerhalb der eigenen vier Bürowände lässt es sich einfach produktiver arbeiten, da man sich den Arbeitsplatz nun nicht mehr mit anderen Firmen teilen muss und auch nicht so leicht abgelenkt wird vom alltäglichen CoWorking-Trubel.

Je nach Branche, ist das eigene Büro ein wichtiges, wenn nicht sogar DAS wichtigste Außendarstellungsmerkmal. Umso wichtiger ist es daher, ein Office zu finden, das zum Unternehmen passt.

1. Die Lage

Bei der Suche nach den perfekten Office-Räumen, sollten Sie diesen Faktor nicht unterschätzen. Der Standort eines Büros ist äußerst wichtig für die Außenwirkung und je nach Branche, kann er entscheidend für den Erfolg oder Misserfolg Ihres Unternehmen sein. Suchen Sie entsprechend Ihres Budgets eine Bürofläche in einem Stadtteil, der zu Ihrem Unternehmen passt. Achten Sie zudem auf eine einfache Erreichbarkeit sowie eine gute Infrastruktur.

2. Die Größe

Bleiben Sie bei der Einschätzung der benötigten Bürofläche realistisch und überlegen Sie sich genau, wie viel Platz wirklich notwendig ist. Denn auch ein zu großes Büro sprengt auf Dauer das Budget und kann somit zum Verhängnis werden. Als Faustregel gilt: 8 Quadratmeter pro Mitarbeiter sind ideal.

3. Der Umzug

Haben Sie Ihr Büro der Träume gefunden, planen Sie für den Umzug genügend Zeit ein. Obgleich Sie ihn im Alleingang durchführen wollen oder mit einem professionellen Umzugsservice. Eine realistische Zeitplanung ist hier das A und O. Denn nichts schädigt dem eigenen Geschäft mehr als ungeplante Verzögerungen.

 

4. Die Ausstattung

Ein eigenes Office bedeutet auch: Freie Gestaltungsmöglichkeiten! Sie entscheiden, wie die Büroräume eingerichtet und was für Möbel angeschafft werden sollen. Damit Sie das Geschäft direkt wieder aufnehmen können, darf das entsprechende Büro-Equipment natürlich nicht fehlen. Machen Sie sich das Leben einfach und nutzen Sie hierfür den Service von Service Partner ONE.

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